Wie Huntfifth entstand
2018 haben zwei Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen der öffentlichen Verwaltung beschlossen, ihre Expertise zu bündeln. Dr. Kerstin Lindholm hatte jahrelang beobachtet, wie schwierig es für Verwaltungsmitarbeiter in kleineren Kommunen war, an qualifizierte Weiterbildungen zu kommen. Annegret Voss hatte ähnliche Erfahrungen in ihrer Arbeit mit kommunalen Haushalten gemacht. Die beiden kannten sich von Fachkonferenzen und stellten fest, dass sie dasselbe Problem aus verschiedenen Perspektiven sahen.
Was als informeller Austausch begann, entwickelte sich zu einem konkreten Plan: eine Plattform schaffen, die fundierte Kurse zu Haushaltsthemen bereitstellt und dabei geografische Hürden beseitigt. Keine motivierenden Versprechen über Transformation, sondern praktisches Wissen, das sich direkt im Arbeitsalltag umsetzen lässt. Sie wollten vermitteln, wie man Budgets tatsächlich überwacht, nicht nur theoretische Grundlagen durchgehen.
Die Entwicklung der ersten Kurse dauerte länger als geplant. Sie mussten herausfinden, wie man komplexe Verwaltungsprozesse in verständliche Lerneinheiten zerlegt, ohne dabei wichtige Details zu verlieren. Jedes Modul wurde mehrfach überarbeitet, basierend auf Feedback von Testnutzern aus verschiedenen Verwaltungsebenen. Manche Ansätze funktionierten nicht, andere mussten komplett neu gedacht werden.
Heute bietet Huntfifth strukturierte Programme an, die sich an der realen Verwaltungspraxis orientieren. Die Kurse behandeln konkrete Szenarien aus dem Budgetmanagement, von Planungszyklen bis zu Abweichungsanalysen. Teilnehmer lernen mit denselben Werkzeugen und Methoden zu arbeiten, die auch in ihrer täglichen Arbeit relevant sind. Das funktioniert, weil die Inhalte von Leuten entwickelt werden, die selbst jahrelang in diesem Bereich gearbeitet haben und die typischen Herausforderungen kennen.





